Beute am Teller

Wilderer aßen auch erlegte, geschützte Biber

Mehr als 100 Tiere schossen fünf Wilderer aus Oberösterreich - zwei Väter mit ihren Söhnen sowie ein Freund - rund um Bad Ischl, in Grieskirchen, Salzburg-Land und Zwettl (NÖ). Von der Amsel über Biber und Eichkätzchen bis zum Rehbock. Die Beute wurde zu einem Teil gegessen, sogar die Biber landeten auf den Tellern der Ischler Wilderer.

Seit April ermittelten Bad Ischler Polizisten gegen die drei Freunde (19, 26, 27) und konnten den Älteren bei einer Wildererfahrt stoppen. Dann stellte sich heraus, dass der Vater des 19-Jährigen, ein Ausgangsjäger (45) in Ischl, dabei war und auch der amtsbekannte Papa (52) des 27-Jährigen wilderte.

Illegale Schalldämpfer
Die 78 Gewehre und Tausende Schuss Munition der „Freischützen“ waren großteils legal, nur der 27-Jährige hatte ein Waffenverbot und sein Vater nicht gemeldete Pistolen. Die 31 Schalldämpfer waren allerdings verboten. 26 Rehe, Hasen und Fasane wurden gegessen, auch Biber und Raubvögel „aus Spaß“ erlegt.

„Beifang“
Als „Beifang“ erwischten die Ermittler auch zwei 27-jährige Jäger aus Hörsching und Piberbach, die illegal Biber erlegt hatten.

 OÖ-Krone
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Freitag, 23. Oktober 2020
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