21.08.2020 09:32 |

Tierische Statistik

Häufiges Blöken und Meckern, doch seltenes Muh

Öfter hört man mittlerweile ein Blöken und Meckern, denn 2019 gab es im Vergleich zu 2018 in Kärnten mehr Schafe und Ziegen. Auch bei den Schweinen wurde die Zahl größer. Doch der Rinderbestand schrumpft laut Statistik Austria. 

Im Jahr 1946 gab es in Kärnten noch 26.173 Ziegen. Ab den Sechzigerjahren nahm diese Zahl enorm ab; 2018 meckerten 5520 Ziegen, 2019 aber waren es schon wieder 6599. Dieser über Jahrzehnte stark abfallende und nun leicht ansteigende Trend ist auch österreichweit zu sehen.

Ähnlich sieht es bei den Schafen aus: 1946 verzeichnete die Statistik in Kärnten 96.959 blökende Vierbeiner. 2018 waren es 48.488, 2019 etwas mehr: 49.726.

Auf den Bauernhöfen lebten 1946 145.730 Schweine. 1975 wurde der Höchststand von 255.356 erreicht, 2018 suhlten sich gut 111.000 Exemplare des Borstenviehs, 2019 wieder 113.285.

In jüngster Zeit immer beliebter werden auch Pferde: 1999 standen 8634 dieser edlen Tiere in den Stallungen und auf der Weide, 2003 wurden bereits 11.091 verzeichnet. 1946 aber lebten 34.674 Pferde in Kärnten.

Der Rinderbestand war 1985 am Höhepunkt: 228.471 Rinder in Kärntne. 1946 gab es nur 195.362. Noch weniger sind es in jüngerer Zeit: 2018 zählte die Statistik 185.634 Rinder, 2019 nur noch 183.722. Die Zahl der Rinder haltenden Betriebe ging in dem Zeitraum um 2,4 Prozent auf 55.800 zurück. Die durchschnittliche Bestandsdichte liegt bei 33 Tieren je Betrieb.

Österreichweit weist die Statistik Austria im Vergleich Juni 2020 mit dem Vorjahr einen Rinder-Rückgang von 1,5 Prozent oder 29.000 Tieren aus. 1,6 Prozent mehr Tiere sind in den Schweinesteällen zu verzeichnen (Juni 2020 verglichen mit Juni 2019)

Christina Natascha Kogler
Christina Natascha Kogler
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