Freund umarmt

Studentin bekam eine mildere Corona-Strafe

Das Landesverwaltungsgericht (LVwG) Oberösterreich hat über Beschwerden gegen Coronavirus-Verwaltungsstrafen entschieden, wie es am Donnerstag bekannt gab. Eine Studentin, der ein Verstoß gegen die Abstandsregelungen vorgeworfen worden war, erreichte eine Herabsetzung der über sie verhängten Strafe. Zwei Autoinsassen sind hingegen mit ihrer Beschwerde abgeblitzt.

Am 14. Juli entschied der Verfassungsgerichtshof, dass die auf dem Gesetz basierende Verordnung des Gesundheitsministeriums zum Teil verfassungswidirg war. Daher seien die Strafen teilweise situativ anzupassen, von einer Bestrafung abzusehen ist grundsätzlich nicht möglich.

Polizeiliche Suchaktion
Nun wurden zwei Fälle am Landesverwaltungsgericht Oberösterreich ausgefechtet. Ein Studentenpärchen, das nicht zusammen wohnt, hatte sich während des Lockdowns getroffen und war auf ein vermeintlich leeres Schiff gegangen. Dort wurde es von der russischen Crew überrascht: Der Bursch sprang ins Wasser, die Frau versteckte sich aber unbemerkt, weshalb eine polizeiliche Suchaktion gestartet wurde.

Strafe bleibt bei 200 Euro
Letztlich traute sie sich aus dem Versteck und fiel ihrem Freund um den Hals: ein Verstoß gegen die Abstandsregelungen! Das Landesverwaltungsgericht Oberösterreich hat ihre Strafe nun aber reduziert. Anders ging es zwei Männern, die gemeinsam in einem Pkw unterwegs waren. Ihre Strafe bliebt bei 200 Euro bestehen.

 OÖ-Krone
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Sonntag, 25. Oktober 2020
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