Tragödie in US-Klinik

Baltimore: Mann tötet Mutter und sich selbst

Ausland
17.09.2010 08:02
Eine menschliche Tragödie mit tödlichem Ausgang hat sich am renommierten Johns Hopkins Hospital in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland abgespielt: Geschockt über die Diagnose für seine kranke Mutter schoss ein Mann auf den behandelnden Arzt und verbarrikadierte sich daraufhin stundenlang mit der Frau in deren Zimmer.

Als ein Polizeikommando schließlich die Zimmertür aufbrach, fanden die Beamten den Schützen und seine Mutter tot auf, wie Bürgermeisterin Stephanie Rawlings-Blake der Presse sagte. Der Arzt konnte laut Polizeiangaben in einer Notoperation gerettet werden.

Unvermittelt Waffe gezogen
Während des Gesprächs mit dem Arzt über den Gesundheitszustand seiner Mutter, die laut Medienberichten nach einer Rückenoperation gelähmt war, habe der Mann unvermittelt eine Waffe gezogen und auf den Mediziner geschossen.

Der Arzt sei in den Bauch getroffen worden, habe sich aber aus dem Krankenzimmer retten können, wo sich der Mann daraufhin mit seiner ans Bett gefesselten Mutter verbarrikadierte, erklärte Rawlings-Blake. Nach drei Stunden stürmte die Polizei schließlich das Zimmer.

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