Tote und Verletzte
130-km/h-Orkan legt ganz New York City lahm
"Er kam praktisch aus dem Nichts", sagte ein Meteorologe im Radio über den Sturm. Auf einer Schnellstraße am Kennedy-Flughafen wurden nicht nur Dutzende Bäume abgeknickt, der Sturm wehte auch drei große Trucks um. Zwei blockierten die eine Spur, ein dritter wurde über die Betonbegrenzung in der Mitte geweht, fegte einen Laternenmast weg und blockierte auch die andere Spur.
Alle Stadtteile betroffen
Alle fünf Stadtbezirke New Yorks waren betroffen, es gab sogar Tornadowarnungen. Am schlimmsten erwischte es den Stadtteil Queens, wo in der Nacht auf Freitag 27.000 Haushalte ohne Strom waren. "Der Sturm wütete mit knapp 130 km/h und hat sich dabei gedreht. Ob das nun technisch gesehen ein Tornado war, müssen die Experten entscheiden", sagte ein Polizeisprecher.
30-Jährige von Baum erschlagen
Auch Stunden nach dem Unglück waren nicht alle Einzelheiten geklärt. Klar war aber, dass eine Frau im Stadtbezirk Queens ums Leben kam. Die 30-Jährige wurde in ihrem Auto von einem Baum erschlagen. Die Polizei hatte die Menschen aufgerufen, zu Hause zu bleiben und den Notruf 911 nur zu wählen, wenn Menschen verletzt wurden. "Ansonsten bekommen Polizei und Feuerwehr die Lage nicht in den Griff."
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