07.08.2020 17:12 |

Nach Beirut-Unglück

700 Tonnen Ammoniumnitrat in indischem Lager

Nach der Explosionskatastrophe in Beirut gibt es nun auch in einem indischen Hafen einen brisanten Fund! In der südindischen Stadt Chennai lagern seit 2015 rund 700 Tonnen Ammoniumnitrat - ein etwas kleinerer Bestand als in der libanesischen Hauptstadt, der aber dennoch für große Verwüstung sorgen könnte.

Die indischen Behörden hatten nach den verheerenden Explosionen in Beirut mit über 150 Toten und Tausenden Verletzten eine Überprüfung aller Lager mit gefährlichen Stoffen in den Häfen des Landes angeordnet. In Chennai wurden sie fündig. Nach Angaben der Behörden waren 37 Container mit Ammoniumnitrat im Jahr 2015 durch eine indische Firma aus Südkorea für die Nutzung als Dünger importiert worden. Das Material wurde aber beschlagnahmt, nachdem sich herausstellte, dass es explosiv ist.

Zollbehörde beruhigt: „Sicher gelagert, wird bald versteigert“
Die örtliche Zollbehörde versuchte am Donnerstag, Befürchtungen herunterzuspielen. Nach ihren Angaben besteht durch die Chemikalien keine Gefahr. Außerdem sei schon eine Auktion zum Verkauf des Materials in die Wege geleitet. „Die beschlagnahmten Chemikalien sind sicher gelagert und die Sicherheit der Ladung und der Öffentlichkeit ist gewährleistet“, hieß es in einer Erklärung.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.