Nach Wien und Salzburg

Europas führende Taxi-App rollt auch durch Linz

Als vor etwas mehr als einem Jahr eine Taxi-App in der Stadt durchstarten wollte, regte sich heftiger Widerstand. Doch weil der digitale Taxi-Service von „Free Now“ sich an den Linzer Taxitarif hält und nicht wie US-Konzern „Uber“ damals in der Grauzone agiert, sind die 25 Beförderungskarossen auch willkommen.

„Free Now ist mit Uber nicht zu vergleichen. Es handelt sich dabei um eine neue Taxi-Vermittlung, dessen Service über eine Handy-App bestellbar ist. Wir unterstützen das – über kurz oder lang wird die Fahrtenbestellung per Telefon wahrscheinlich der Vergangenheit angehören“, kann WKO-Fachgruppenobmann Gunter Mayrhofer dem „Neuen“ am Markt Positives abgewinnen.

Vorerst 25 Taxis in Linz
Der Mobilitäts-Dienstleister der Autoriesen Daimler und BMW rollt vorerst mit 25 Taxis durch Linz. „Unser Ziel ist es, bis Ende des Jahres 100 Fahrer mit der Free-Now-App ausgestattet zu haben“, erklärt Geschäftsführerin Sarah Lamboj. Vor allem dem Sicherheitsaspekt wird in den Fahrzeugen Vorrang gegeben. So sind in allen Taxis Trennwände installiert. Diese separieren den Fahrerbereich von der Rückbank und können so das Covid-19-Ansteckungsrisiko während einer Fahrt deutlich minimieren.

Start während der Pandemie
Vor allem für Risikogruppen soll dies eine Alternative zu den Öffis darstellen. Warum man ausgerechnet während der Pandemie startet, beantwortet Lamboj so: „Wir haben uns das gut überlegt, um am Ende zur Erkenntnis zu kommen, dass es keinen Grund gäbe, es nicht zu machen.“

Fehlendes Nachtgeschäft
Auch wenn Corona dem städtischen Taxigewerbe ordentlich zusetzt, wie Gunter Mayrhofer weiß: „Es sieht alles andere als gut aus. Wer keine Krankentransporte macht, dem sind aufgrund des fehlenden Nachtgeschäfts zwei Drittel seines Einkommens weggebrochen.“

Mario Ruhmanseder, Kronen Zeitung

Von
OÖ-Krone
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Sonntag, 05. Dezember 2021
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