Kaum weniger Mandate:

Trotz Corona-„Pause“ mehr als 31.000 Radarstrafen

Potzblitz! Auch wenn FP-Stadtvize Markus Hein sagt: „Die Verkehrsmenge war wegen der Corona-Krise deutlich geringer“, waren im ersten Halbjahr in Linz bereits 31.103 Autofahrer schneller als die Polizei erlaubt. In der Statistik wurden fixe Radarkästen und die mobile Geschwindigkeitsüberwachung zusammengefasst.

Wer hat schon eine Freude mit blitzenden Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachungen? Keiner. Die relativ vielen Übertretungen – trotz explizit weniger Verkehr in der Corona-Krise – zeigen aber deren Notwendigkeit. „Insgesamt blitzten die fix installierten Radarboxen bereits 15.564-mal. Nimmt man noch die mobile Geschwindigkeitsüberwachung dazu, schlugen die Blitzer insgesamt bereits 31.103-mal im ersten Halbjahr an“, berichtet FP-Stadtvize Markus Hein.

Keine deutliche Abnahme
Bei der Rotlichtüberwachung ist ein ähnliches Bild wahrnehmbar. „So gingen zwar die Übertretungen gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr um knapp 464 auf 1177 zurück. Von einer deutlichen Corona-bedingten Abnahme kann man aber nicht ausgehen“, so Hein.

Im Mai gingen die meisten Raser ins Netz
Derzeit misst die Stadt Geschwindigkeitsübertretungen an elf Standorten (wechselweise bestückt mit 3 Kameras). Die Rotlichtüberwachung erfolgt an vierzehn Standorten (wechselweise bestückt mit 5 Kameras). „Die meisten Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden im Monat Mai registriert – nämlich 6211. Die wenigsten mit 3891 im März. Die meisten Rotlichtüberschreitungen – 387 – erfolgten im Jänner, die wenigsten mit 91 im April. Nach wie vor einer der Raser-Hotspots in Linz ist die Wankmüllerhofstraße.

 OÖ-Krone
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Sonntag, 28. November 2021
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