Mehr Sanktionen

Landespolitik sagt Rasern aus Ausland den Kampf an

Kärnten
09.09.2010 18:27
Ausländischen Autorasern, die in Kärnten meist ohne Strafen davonkommen, sagt Landeshauptmann Gerhard Dörfler nun den Kampf an. Er fordert Frontradars auf den Überkopf-Wegweisern und gesetzliche Regelungen mit den Nachbarstaaten, um Geschwindigkeitsübertretungen zu ahnden. Bislang werden bis zu 30.000 Strafen pro Jahr nicht einmal zugestellt.

Während in Italien oder Slowenien Schnellfahrer aus anderen Ländern mit harten Strafen bis zur Abnahme des Autos rechnen müssen, bleiben ausländische Raser in Kärnten in den meisten Fällen verschont. "Rund 30.000 Strafen pro Jahr können nicht zugestellt werden", weiß Dörfler. "Das sind zwei Millionen Euro an Strafgeldern, die unserem Land verloren gehen."

Grund für den Nicht-Vollzug seien fehlende Abkommen zwischen den Staaten. Diese müsste der Bund veranlassen. Dörfler geht aber noch weiter: "Im gesamten EU-Gebiet soll es einheitliche Regelungen geben."

Um zumindest deutsche Raser zur Kasse bitten zu können, wurden in Kärnten zwei Frontradargeräte aufgestellt, die zu schnell fahrende Autofahrer von vorne blitzen. Dörfler schlägt vor, diese auf Überkopf-Wegweisern zu montieren, damit Lenker einwandfrei identifiziert werden können.

"Kärntner Krone"

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Kärnten
09.09.2010 18:27
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung