Während in Italien oder Slowenien Schnellfahrer aus anderen Ländern mit harten Strafen bis zur Abnahme des Autos rechnen müssen, bleiben ausländische Raser in Kärnten in den meisten Fällen verschont. "Rund 30.000 Strafen pro Jahr können nicht zugestellt werden", weiß Dörfler. "Das sind zwei Millionen Euro an Strafgeldern, die unserem Land verloren gehen."
Grund für den Nicht-Vollzug seien fehlende Abkommen zwischen den Staaten. Diese müsste der Bund veranlassen. Dörfler geht aber noch weiter: "Im gesamten EU-Gebiet soll es einheitliche Regelungen geben."
Um zumindest deutsche Raser zur Kasse bitten zu können, wurden in Kärnten zwei Frontradargeräte aufgestellt, die zu schnell fahrende Autofahrer von vorne blitzen. Dörfler schlägt vor, diese auf Überkopf-Wegweisern zu montieren, damit Lenker einwandfrei identifiziert werden können.
"Kärntner Krone"
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