Diskussion in Linz

Grüne sind für eine autofreie Nibelungenbrücke

Das Brückenthema ist weiter in aller Munde - Während SP-Stadtchef Klaus Luger in der „Krone“ dem Radlersteg eine Absage erteilte und stattdessen die Nibelungenbrücke verbreitern will, meldet sich nun Eva Schobesberger (Grüne) zu Wort.

Zu hohe Kosten, technisch schwer umsetzbar und aus seiner Sicht nicht notwendig – das sind Lugers Argumente gegen die 2006 gescheiterte und nun wieder hervorgeholte Idee eines Radfahrer- und Fußgängerstegs über die Donau. Er würde stattdessen lieber wieder Gespräche mit dem Land aufnehmen, damit die in deren Besitz befindliche Nibelungenbrücke verbreitert werden würde.

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Ich freue mich, dass es bereits breiten Konsens in Sachen Radfahrer- und Fußgängersteg gibt. Einzig die SPÖ will noch nicht die Notwendigkeit eines solchen Übergangs sehen. Die Nibelungenbrücke gehört aus meiner Sicht ebenfalls neu gedacht.

Eva Schobesberger (Grüne)

„Größer denken“
„Ich glaube, dass der Steg sehr wohl nötig wäre. Einerseits als wichtige Nord-/Südachse in Sachen Radfahrverbindung, andererseits aber auch für Fußgänger relevant, die oftmals umwegsempfindlich sind. Denn die Distanz zwischen Nibelungen- und neuer Donaubrücke ist doch ein ordentlicher Fußmarsch. Außerdem ist es eine andere Qualität, wenn man nicht neben Autos spazieren muss“, kontert Eva Schobesberger (Grüne). Und auch zur Nibelungenbrücke hat sie eine Meinung: „Gegen eine Verbreiterung hab ich nichts, aber ich glaube es ist an der Zeit auch größer denken zu dürfen. Wenn alle Brücken einmal fertig sind, könnte man die Nibelungenbrücke autofrei zu machen. Ich glaube, das wäre sicher möglich. Denn schon jetzt ist sichtbar, dass die Nibelungenbrücke tagsüber überdimensioniert und nur zu den Stoßzeiten überlastet ist.“

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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