Bereits vor zwei Wochen hätten die Würfel fallen sollen. Doch der japanische Geschäftspartner Mitsubishi wollte sich noch nicht festlegen, dem Magna-Konzern sind die Hände gebunden. Die Landesgesellschaft Wibag verlängerte deshalb die Entscheidungsfrist für Magna bis zum 20. September. „Denn nur bis zu diesem Datum können die bestmöglichen Förderungen ausgeschöpft werden“, erklärt der Vorstand.
Doch auch dieser Termin dürfte nicht halten, wie aus der Magna-Zentrale angedeutet wurde. Damit würde die von Land und Bund garantierte Finanzhilfe um ein Drittel geringer ausfallen, wird geschätzt. "Ein krasser Wettbewerbsnachteil gegenüber unserem Konkurrenten in Spanien", befürchtet die Wibag.
Noch lebt aber die Hoffnung in Kittsee. Eine positive Entscheidung hätte 270 Millionen Euro an Investitionen und 500 Jobs zur Folge.
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