Zuletzt hatte, wie berichtet, der Bürgermeister aus dem benachbarten Bad Sauerbrunn auf eine Lösung des Problems gepocht. Denn "seine" Volksschule platzt aus allen Nähten, da immer mehr Kinder vor allem aus Wiesen hier zum Unterricht gehen. Eine Klasse musste bereits auf einen Container als Ersatzquartier ausweichen, wie Ortschef Gerhard Hutter besorgt feststellte.
Direktorin nicht tragbar?
Ganz anders die Situation in Wiesen: "Von 82 Kindern besuchen 29 außerhalb unserer Gemeinde den Unterricht", bestätigt Bürgermeister Matthias Weghofer. Wegen des Schülermangels wurde sogar die 3. und 4. Klasse zusammengelegt. Nicht nur das stört Eltern betroffener Kinder. Die Kritik richtet sich in erster Linie gegen die Direktorin. "Während eines Krankenstandes ließ sie sich Schularbeiten in ihre Wohnung nach Wien schicken. Alle mussten Wochen auf die Benotung warten", klagt eine Mutter. Auch seien Elternvertreter der Klassen nicht gewählt, sondern von der Direktorin bestimmt worden.
Diese und weitere Beschwerden brachten Familien beim Landesschulrat in Eisenstadt vor. "Mit einer Kommission wird der Fall untersucht. Einige Vorwürfe lassen sich anhand der Schulprotokolle überprüfen", heißt es.
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