Aus dem Tankwaggon sei ein Gas mit einer Temperatur von -194 Grad Celsius über das Überdruckventil entwichen. Durch den Fahrtwind habe sich eine Eisschicht am Ventil gebildet, sodass am Bahnhof Kufstein die Feuerwehr und die Polizei alarmiert wurde. "Es handelt sich bei dem Argon-Gas um kein gefährliches", versicherte der Sprecher, "es wurden nur geringe Mengen freigesetzt. Die ursprüngliche Vermutung, dass das Ventil undicht sei, hat sich Gott sei Dank nicht bestätigt."
Inzwischen sei die Sperre des Bahnhofs und des Zugverkehrs wieder aufgehoben. Erhebliche Verspätungen müssen aber eingeplant werden. Der Waggon wurde auf die Seite gestellt. "Was damit weiter passiert, müssen die ÖBB intern klären", meinte der Polizist.
Symbolbild
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