Eine genaue Schätzung sei schwer möglich, weil nur die Besitzer von Platzkarten im Dom registriert sind. Im Martinsdom stehen - einschließlich des an der Liturgie teilnehmenden Klerus - insgesamt 670 Sitzplätze zur Verfügung. Sie sind für Bischöfe, Priester, Ehrengäste sowie Verwandte und Freunde des neuen Bischofs reserviert. Alle burgenländischen Pfarren wurden außerdem eingeladen, jeweils den Ratsvikar oder einen Stellvertreter zu entsenden, die ebenfalls in der Domkirche Platz finden. Auf diesem Weg solle zumindest symbolisch die gesamte Diözese vertreten sein.
Vor allem was die Infrastruktur betreffe, sei viel zu tun. Denn der Dom sei zu klein, um die erwartete Schar der Festgäste zu fassen. Deshalb werden für all jene, die keine Platzkarte für eine Sitzgelegenheit ergattern konnten, drei Videowalls an den Seiten der Domkirche aufgebaut, erläuterte Grosinger.
Viele Bischöfe erwartet
Zur Bischofsweihe werden sehr viele Bischöfe, "plusminus 200" Priester und zumindest zwei Kardinäle erwartet, so Grosinger. Dies habe auch damit zu tun, dass der neue Bischof den mitteleuropäischen Katholikentag mitorganisiert habe und auch allgemein über gute kirchliche Kontakte in den mittel- und osteuropäischen Raum verfüge.
Der Ordinariatskanzler ist zusammen mit zwei Geistlichen mit der Organisation beschäftigt. Unterstützt wird das Trio von mehr als 20 Personen, die in den verschiedenen Bereichen - von der Infrastruktur über Liturgie, geistliche Vorbereitung und Gästebetreuung bis zu den Finanzen - tätig sind.
Arbeit "nonstop"
"Es ist eigentlich alles auf einer guten Schiene", resümiert Grosinger. Begonnen hätten die Vorbereitungen bereits Mitte Juli mit der Sammlung von Adressmaterial sowie dem Druck und Versand der Einladungen: "Seither geht es nonstop." Auch drei Besprechungen mit Vertretern der Stadtgemeinde sowie von Blaulichtorganisationen und dem Bundesheer, das ebenfalls Unterstützung leiste, hätten bisher stattgefunden.
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