Für einiges Kopfzerbrechen sorgen in diesen Tagen die langen Listen, mit denen die Mädchen und Buben aus der Schule nach Hause kommen. Unzählige Hefte, kariert, liniert, mit und ohne Korrekturrand, ganz bestimmte Stifte, Textmarker und für die Größeren auch noch Zirkel und Geodreieck, nicht zu vergessen Hefteinbände in verschiedenen Farben, der Bastelkoffer und der Klebstoff – das alles und noch mehr muss eingekauft werden. In vielen Familien gleich zwei oder drei Mal.
Der Handel jubelt über den "wichtigen Wirtschaftsfaktor" und wird heuer mit "zwar etwas teureren aber dafür umweltfreundlichen" Produkten das Budget der Familien noch ein wenig mehr belasten. Damit aus Schulartikeln keine Luxusgüter werden, die sich einige nicht mehr leisten können, springt das Land mit einem Schulstartgeld über 100 Euro für alle 2.680 Taferlklassler ein.
"Als Mutter und Pädagogin weiß ich, dass unsere Soforthilfe für viele Familien mehr als notwendig ist. Diese 100 Euro sollen die Schulstarthilfe aus dem Familienfördergesetz ergänzen. In einigen Gemeinden, wie in Hirm im Bezirk Mattersburg, kommen dann noch Gutscheinaktionen dazu. Auch sie sollen Familien entlasten.
von Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung
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