Sonderfall Bad Ischl

Kritik an Öffnung der Geschäfte am Marienfeiertag

Grünes Licht für die Öffnung der Geschäfte und die Beschäftigung der Mitarbeiter zu Maria Himmelfahrt, also am 15. August, hat das Land der Stadt Bad Ischl erteilt. Während die WKO von einer notwendigen Verordnung rund um die Kaisertage spricht, reagiert die Gewerkschaft empört und behält sich Protestaktionen vor.

„Es gibt keinen Versorgungsnotstand und deshalb auch gar keinen Grund, dass in Bad Ischl die Geschäfte am 15. August aufsperren“, schäumt Gewerkschaftler Andreas Stangl über die Verordnung des Landes. Man werde ganz genau hinsehen, ob die Mitarbeiter tatsächlich auch alle freiwillig am Feiertag arbeiten wollen und ob ihnen auch ein 100-prozentiger Überstundenzuschlag sowie ein zusätzlicher freier Tag zugesprochen wird.

„Gäste erwarten offene Geschäfte“
„Die Gäste erwarten sich am Marienfeiertag offene Geschäfte“, hofft der Ischler Wirtschaftskammer-Obmann Andreas Hemetsberger auf regen Andrang. „Die Öffnung der Geschäfte ist heuer umso wichtiger, da die Gewerbetreibenden durch die Corona-Krise große Verluste erlitten haben“, meint Händlerin Ulrike Neudorfer-Laimer.

Mario Zeko
Mario Zeko
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Mittwoch, 21. April 2021
Wetter Symbol