Niessl hebt in seiner Reaktion die Bedeutung der Nutzung von "sauberer" Energie hervor: "Nur der Ausbau der Windkraftanlagen ermöglicht dem Land, bis 2013 stromautark zu sein und so im Sinne des Klimaschutzes Emissionen einzusparen.
"Den Vorwurf, in der Planung die Auswirkungen der Großprojekte auf den Tourismus nicht beachtet zu haben, will Mag. Gregori Stanzer vom Institut für Raumplanung entkräften: "Aus Rücksicht auf die Seewinkeltherme wurde die Eignungszone für die Windkraftanlagen bereits kleiner bemessen und liegt weit genug von Andau und Halbturn entfernt, nämlich sechs Kilometer."
Aber nicht nur Thermengäste, auch Spaziergänger und Radfahrer seien betroffen, kontert Christian Schuhböck, Sprecher der "Alliance For Nature". Die Organisation hofft, wie berichtet, auf ein Machtwort der UNESCO.
von Karl Grammer, Kronen Zeitung
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.