"Ein noch nicht fertig gewickelter Siloballen ist beim Aufladen weggerollt, mitten auf das Nachbargrundstück. Der Besitzer dieses Feldes hat uns verständigt. Wir müssen jedoch noch Erhebungen durchführen, ob es sich wirklich um eine Fahrlässigkeit gehandelt haben könnte. Passiert ist jedenfalls nichts", bestätigt die Polizei in Rennweg der "Kärntner Krone" gegenüber den seltsamen Vorfall.
"Ich kann nichts dafür"
"Abgehaut ist er mir, der Siloballen. Ich kann nichts dafür. Ich hab meinen Cousin sofort gefragt, ob ich das Heu wegräumen darf. Aber er hat mir mit einer Besitzstörungsklage gedroht", erzählt Josef Steiner. Also hat der 40-Jährige tags darauf den Maschinenring um Beseitigung des verstreuten Heus gebeten.
"Aber den Mitarbeiter vom Maschinenring, der zuerst bei meinem Nachbarn angerufen hat, hat er auch nicht auf seinen Grund gelassen", wundert sich der Landwirt, der nun abwartet, ob sein 42-jähriger Verwandter Klagen einreichen wird.
von Christina Kogler, "Kärntner Krone"
Symbolbild
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