"Atombomber"-Crash
Noch immer keine Warnschilder in verstrahlter Arktis
Im Jänner 1968 stürzte ein US-Bomber vom Typ B-52 in unmittelbarer Nähe der Thule Air Base ab. Drei der vier an Bord befindlichen Atomsprengköpfe fielen ins arktische Meer und wurden geborgen. Zur Sanierung der mit radioaktiven Trümmern übersäten Eisdecke heuerten die USA und Dänemark Einheimische an, von denen zahlreiche an den Folgen der Verstrahlung erkrankten und später starben.
Bombe gefunden?
Ob die vierte Bombe – wie von den USA behauptet - vollständig geborgen werden konnte, ist bis heute nicht restlos geklärt. Die mythenumsponnene Luftwaffen-Basis Thule soll in jüngerer Vergangenheit auch als Drehscheibe für die Gefangenentransporte in das US-Lager Guantanamo gedient haben.
Ein Repräsentant der Bevölkerung der rund 100 Kilometer von der US-Basis entfernten Siedlung Qaanaaq warf der Regierung in Nuuk in einem Interview mit dem Sender KNR diesbezüglich "Gleichgültigkeit" vor.
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