Ruf nach Beinfreiheit
Sitzabstand in Flugzeugen wird nicht vereinheitlicht
Fluglinien müssen somit auch in Zukunft lediglich garantieren, Passagiere innerhalb von 90 Sekunden evakuieren zu können. Wie groß dabei der Abstand zwischen den Sitzen ist, regeln die Airlines selbst.
Die deutsche Bundestagssabgeordnete und Tourismusexpertin Rita Pawelsk hatte zuvor in der "Bild"-Zeitung noch eine einheitliche Regelung für den Sitzabstand in Flugzeugen gefordert. Pawelsk beruft sich dabei auf Ärzte und Vielflieger, die einen Zusammenhang zwischen den Sitzabständen und einer erhöhten Thrombosegefahr ausmachen.
Mögliche Regelung in der Zukunft
Die EASA sieht das anders. Ohne wissenschaftliche Belege wird die geltende Bauverordnung nach eigenen Angaben nicht verändert. "Wir sind aber offen für neue Erkenntnisse und hätten auch die Möglichkeit, das in Zukunft zu regulieren", sagte der EASA-Sprecher. Zudem würden die Passagiere größer und schwerer, was ohnehin in absehbarer Zeit eine neue Regulierung erforderlich machen könnte, da dies auch die Zeit für eine Evakuierung beeinflusse.
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