Brutzler-Chaos

Lediglich eine Linzerin unter den Grill-Chaoten

„Wenn immer von Ermöglichungskultur gesprochen wird, sollten wir den Anrainern in St. Margarethen endlich Wochenenden ohne Rauch, Müll und Gestank ermöglichen“, will FP-Sicherheitsreferent Michael Raml nach dem jüngsten Grill-Chaos mit 150 Hobby-Brutzlern, dass künftig rigoros durchgegriffen werden kann.

„Leider haben nicht alle Menschen die Möglichkeit, in einem eigenen Garten oder Balkon für sich, Freunde und Angehörige zu grillen.“ So rechtfertigten SP-Stadträtin Regina Fechter und Stadtchef Klaus Luger einst die Einrichtung diverser Grillzonen in und um Linz. Nachdem diese Art der Ermöglichungskultur am Pleschinger See scheiterte, verlagerte sich der Brutzel-Hotspot nach St. Margarethen. Und fand – wie berichtet – trotz Grillverbot nun mit 150 Hobby-„Köchen“ einen neuen Höhepunkt.

„Anrainer gehören geschützt“
„Ich lasse die Argumentation, man wolle nur den Linzern das Grillen ermöglichen, nicht mehr gelten. Die Auswertung der erhobenen Personalien hat ergeben, dass nur eine (!) Linzerin unter den Grillern war, sonst Personen aus Grieskirchen, Ansfelden, Pucking und einige nicht in Österreich Gemeldete“, so FP-Sicherheitsreferent Michael Raml, der im nächsten Gemeinderat eine ortspolizeiliche Verordnung fordern will. Rückendeckung bekommt er von VP-Stadtvize Bernhard Baier, der 2019 mit selbigem Antrag schon einmal scheiterte: „Wir wollen keine halbherzigen Lösungen mehr, die Anrainer gehören endlich geschützt.“

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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