Knapp eine Million €

Wegen Corona: Kreisverkehr muss warten

Kärnten
11.06.2020 19:12
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Der Verkehr rollt: 11.000 Fahrzeuge fahren täglich über die Seebergstraße in Richtung Kühnsdorf. Daher wird seit vier Jahren über den Bau eines Kreisverkehrs in Kohldorf (Gemeinde Eberndorf) diskutiert. Die Kosten sind inzwischen auf über eine Million Euro angestiegen. Jetzt muss das Projekt auf 2021 verschoben werden.

„Wir konnten die Grundstücksverhandlungen wegen der Coronakrise nicht beenden, daher haben wir uns mit dem Land darauf geeinigt, im kommenden Jahr zu bauen“, erklärt Bürgermeister Gottfried Wedenig.

Der Kreisverkehr bewegt seit vier Jahren die Gemüter. Besonders weil Pkw-Lenker die von der Anbindung der Gewerbezone, von der Kläranlage oder aus St. Marxen kommen, kaum einbiegen können. „Die Fahrzeuge stehen bis zu zehn Minuten an der Ausfahrt“, erklärt Amtsleiter Werner Schöpfer. Unterdessen steigen die Kosten für den Bau, der jetzt noch eine zusätzliche Anbindung erhalten soll, weiter. Wedenig: „Wir wissen noch nicht, wie wir das schaffen werden.“ Das Land beteilige sich mit rund 500.000 Euro: „Den Rest müssen wir aber selber aufbringen.“ Im Gemeinderat wurde über die Möglichkeit einer kostengünstigeren Lösung mit Ampeln gesprochen. Wedenig: „Realistisch scheint das aber nicht zu sein.“

Gerlinde Schager, Kärntner Krone

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