Er gehört zu den Urgesteinen des Hip Hop: James "Ladies Love Cool James" Smith präsentiert mit "The DEFinition" sein elftes Album - und ebenso viele Party-Tracks.
LL Cool J, der zuletzt eher durch Filme wie"Mindhunters" oder "S.W.A.T." von sich Reden gemacht hatte, meldetsich zwei Jahre nach seinem letzten Album ("10") jetzt mit seinemelften Longplayer zurück. Auf "The DEFinition" bleibt der33-jährige US-Rapper seinem Stil treu und präsentiertQualität, ohne dabei wirklich neu zu klingen.
Auf insgesamt elf Tracks rappt Cool J von den Frauen,von Parties und von Parties mit Frauen. Produziert wurde "TheDEFinition" unter anderem von keinem geringeren als Timbaland,der zweifelsohne dieSongs zum Bouncen bringt. Innovativ klingentut es deswegen aber nicht. Jeder Track hüpft fröhlichvor sich hin und versprüht gute Laune, klingt aber leidernicht anders als zahlreiche andere Hip Hop Produktionen.
Die obligatorischen Weichspüler-Hooks, unteranderem mit R'n'B-Barde R. Kelly auf "I'm about to get her", dominierenweitesgehend die Stimmung des Albums - ein wenig schmalzig undschwulstig. Einzig auf den letzten drei Songs des Albums drehtCool J auf, verzichtet auf liebliche Stimmen und zeigt sein Potential.Das minimalistische "Feel the Beat", "1 in the Morning" und "AppleCobbler" zeigen einen energiegeladenen Cool J, der von seinemHandwerk, dem Rappen, immer noch etwas versteht.
Wer auf clubtaugliche R'n'B-HipHop-Party-Trackssteht, der wird mit "The DEFinition" bestens bedient. Freundedes anspruchsvollen und abwechslungsreichen Hip Hop sollten genauerhinhören.
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