15.08.2010 09:05 |

100 Meter in den Tod

Wanderer stürzt im Ötztal vor Augen der Kameraden ab

Vor den den Augen dreier Bergkameraden ist am Samstag ein 55-jähriger Deutscher im Hintersten Ötztal 100 Meter in den Tod gestürzt. Der Mann war in 3.400 Metern Höhe beim Abstieg vom Gipfel gestolpert und hatte das Gleichgewicht verloren.

Der Urlauber wollte eigentlich mit fünf weiteren deutschen Bergsteigern in Gurg im Gemeindegebiet von Sölden vom Ramolhaus zum Schafkogel. Da die Gruppe zu spät unterwegs war, entschloss man sich nicht den Schafkogel, sondern die Firmisanschneide zu besteigen.

Während zwei Bergsteiger in Richtung Ramolhaus umkehrten, kletterte der 55-Jährige mit drei weiteren Bergsteigern am Felsgrat auf die Firmisanschneide. Beim Abstieg passierte dann das Unglück. Die Leiche wurde von einem Hubschrauber ins Tal geflogen.

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