Bund gefordert

Stadtbahn und Obus-Linie als Konjunktur-Ankurbler

Jetzt ist der Bund am „Zug“! Denn Linz und Land ziehen – zumindest, wenn es um die Realisierung der rund 300 Millionen Euro teuren Stadtbahn und der damit verbundenen neuen Obus-Linie geht – weiter an einem Strang. Man ist sich einig: Corona darf die notwendige Öffi-Offensive für den Großraum Linz nicht bremsen.

Eigentlich hätten Ende März die technischen Vorarbeiten für das Stadtbahn-Projekt, welche von Stadt und Land in den letzten Monaten geplant wurden, vorgestellt werden sollen. Doch wie zuletzt häufig, war Corona der Spielverderber.

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Trotz Corona-Krise dürfen geplante Maßnahmen nun keinesfalls einfach über Bord geworfen werden.

Wolfgang Hattmannsdorfer, OÖVP

Enthusiasmus der Akteure
Ein Umstand, der aber den Enthusiasmus der Akteure keinesfalls mindert. So meint etwa der Linzer FP-Stadtvize Markus Hein: „Es ist es wichtig, dass wir uns nun rasch akkordieren, die entsprechenden Beschlüsse herbeiführen, und dass auch die nötigen Gelder vom Bund zur Verfügung gestellt werden, damit die Arbeitnehmer die seit Jahrzehnten versprochenen Verkehrslösungen bekommen.“

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Auftragsbücher sind zu füllen, Arbeitsplätze zu sichern – der Bau wäre ein richtiges Konjunkturpaket.

Markus Hein, Linzer FP-Vizebürgermeister

Nahverkerhsmilliarde
Und auch seitens des Landes stößt man ins selbe Horn. VP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer: Es muss jetzt alles daran gesetzt werden, die Menschen wieder in Beschäftigung zu bringen. Dazu gehört auch, konjunkturbeflügelnde Projekte wie die Stadtbahn vielleicht sogar schneller als geplant zu realisieren.“ FP-Verkehrslandesrat Günther Steinkellner ist noch direkter: „Es sind wichtige Öffi-Leitprojekte daran geknüpft, an der Nahverkehrsmilliarde gibt es kein Vorbeikommen!“

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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Mittwoch, 03. Juni 2020
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