10.05.2020 11:30 |

Saisonstart Ende Mai

Das sind die Pläne der neuen Copacabana-Chefs

Pack die Badehose ein! Coronabedingt starten die steirischen Freibäder heuer mit einer ziemlichen Verspätung in die Saison. Jetzt gibt’s aber endlich Licht am Ende des trockenen Tunnels - Ende Mai sperren die ersten Bäder auf. Für alle Wasserfans in Graz und der näheren Umgebung gibt’s einige Neuerungen, vor allem an der Copacabana in Kalsdorf, wo neue Eigentümer am Ruder sind.

Alles neu heißt es an der Copacabana in Kalsdorf im Süden der Landeshauptstadt: Die Immobilienprofis von C&P haben den Badesee vom bisherigen Eigentümer Manfred Rath gekauft. „Wir wollen die Lebensqualität am See und die hervorragende Wasserqualität sichern und weiter verbessern“, verspricht Oliver Stern, der neue „Asset Manager“ an der „Copa“.

Der Badebetrieb am Südufer soll so jedenfalls langfristig gesichert sein. Ein Beachvolleyballplatz wird neu errichtet, ebenso eine Boccia-Bahn - als Betreiber für den Beachclub wurden mit den Chefs der Hi-Bar in Lebring und Bollwerk-Boss Martin Fritz Profis gewonnen. „Aber keine Angst, Party-Mekka haben wir keines in Sinn. Es soll halt ein lässiger Beachclub mit chilliger Musik sein“, beruhigt Stern. Aufgesperrt wird am 29. 5.

Kampf um Bad Weihermühle
Keine Spur von Aufbruchstimmung herrscht hingegen im Norden von Graz: Hinter der Zukunft des Traditionsbades Weihermühle in Gratwein-Straßengel steht ein großes Fragezeichen. Im Winter musste das nächste Pächterduo konkursbedingt die Segel streichen. „Da hat es offenbar Streitigkeiten untereinander gegeben, der Konkurs ist sicher nicht an der Weihermühle gelegen“, ist Bürgermeister Harald Mulle überzeugt.

Er steckt gerade mitten in der Suche nach einem Nachfolger. „Nach unserer Ausschreibung haben sich einige interessante Bewerber gemeldet - noch müssen wir abwarten, ob wir die Saison überhaupt starten können.“ Der SPÖ-Politiker spielt damit auf die aus seiner Sicht noch unklare Rechtslage für Bäder an. „Können wir mit Ende Mai aufsperren, dann werden wir einen Pächter an Bord holen - funktioniert das nicht, werden wir als Gemeinde bei freiem Eintritt den See öffnen.“

Für diese Bezeichnung fehlt aktuell allerdings noch das Wasser - demnächst sollen die Schleusen aber zur Füllung geöffnet werden. Während der Zwangspause werden für rund 100.000 Euro alle Stege und Zustiege renoviert.

„Magerl“ macht den Anfang
Von den Grazer Bädern öffnet das Margaretenbad am 29. Mai als erstes - der Rest folgt dann mit 15. Juni. Wegen der Corona-Schutzmaßnahmen muss man seine Badekarten ab sofort online kaufen - „Staus“ vor den Eingängen sollen so vermieden werden. „Die Kassen werden aber besetzt sein“, stellt Holding-Sprecher Gerald Pichler klar. „Wenn noch Kontingente frei sind, können diese vor Ort gekauft werden.“

Marcus Stoimaier
Marcus Stoimaier
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