11.04.2020 11:13 |

Epidemie nicht vorbei

Neuer Fall von Ebola im Kongo bestätigt

Derzeit hat die ganze Welt den Fokus auf die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus gerichtet - doch ein viel tödlicheres Virus ist noch immer in Afrika aktiv. Nachdem 52 Tage kein Fall bekannt geworden war, bestätigte sich nun eine Ebola-Erkrankung im Kongo. Dabei hätte am Sonntag das Ende der Epidemie verkündet werden sollen.

Traurige Nachrichten musste der Direktor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Freitag bekanntgeben. Es wurde leider ein neuer Fall von festgestellt - eine Viruserkrankung, die den afrikanischen Staat bereits zum zehnten Mal heimsuchte. Der Erreger zählt zu den gefährlichsten der Welt, die Infektion verläuft mit Fieber und Blutungen.

WHO befürchtet weitere Fälle
Die Regierung des Kongo bestätigte in einer Erklärung, dass es sich bei dem Fall nach noch vorläufigen Erkenntnissen um einen 26-Jährigen aus Beni handelt. Ghebreyesus rechnet damit, dass demnächst noch mehr Fälle auftreten werden.

2200 Menschen seit letztem Ausbruch verstorben
Der aktuelle Ausbruch der gefährlichen Krankheit wurde Anfang August 2018 erklärt, im Jahr darauf rief die WHO den Gesundheitsnotstand aus. Seitdem sind der WHO zufolge mehr als 2200 Menschen gestorben. Der Ausbruch war besonders schwer in den Griff zu kriegen, weil in der Gegend etliche Milizen kämpfen. Zudem herrschte in der Bevölkerung große Angst und Misstrauen gegenüber der Krankheit und den Ebola-Helfern. Der bisher folgenschwerste Ebola-Ausbruch war 2014/2015 in Westafrika, damals kamen gut 11.000 Menschen ums Leben.

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