Brand wurde gelegt

Die Kripo jagt den Feuerteufel von Bleiburg

Kärnten
02.08.2010 15:52
Der Verdacht hat sich bestätigt: Das Feuer in einem Nebengebäude des Hotels "Petzenkönig" bei Bleiburg wurde gelegt! Wer hinter dem Anschlag steht, ist noch ungeklärt. Auch der Brand selbst sorgt für ein Rätsel. Denn trotz eines Schadens von 100.000 Euro hat sich bisher noch kein Geschädigter gemeldet.

"Wir gehen von einer subjektiven Brandursache aus", so umschreiben die Brandermittler der Kripo, was im Raum Bleiburg schon einige vermutet haben: Das Nebengebäude des Hotels "Petzenkönig" wurde angezündet.

"Ein speziell ausgebildeter Brandspürhund hat angezeigt, dass beim Großbrand auch Beschleuniger, also brennbare Flüssigkeiten eingesetzt wurden", heißt's bei der Polizei. Ob der "Feuerteufel" Benzin oder eine andere brennbare Substanz verwendet hat, versuchen Kriminaltechniker des Bundeskriminalamtes in Wien in CSI-Manier aus dem Brandschutt herauszufiltern.  

Rätselraten um Geschädigten
Völlig unklar ist unterdessen, wer der Geschädigte des Großbrandes ist. Denn der Betreiber, ein Ungar, hat den "Petzenkönig" von einer russischen Gesellschaft gepachtet, deren Prokurist bis vor Kurzem  jener Unterkärntner Bankleiter war, der sich an Sparbüchern seiner Kunden bedient hatte und dafür zu drei Jahren Haft verurteilt wurde. Unklar ist noch, wo die ergaunerten 1,5 Millionen geblieben sind.

Herbert Matschek, der Handlungsbevollmächtigte der Russen-GmbH in Kärnten, versteht das Rätselraten um den Brand nicht: "Wir haben den Fall der Versicherung gemeldet. Jetzt sind die Ermittler am Werk."

von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"

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