24.03.2020 06:00 |

Wiener Startup

„ClassNinjas“: Mathe lernen kann auch Spaß machen!

Home-Office für die Mehrheit der Erwachsenen, Home-Schooling für alle Schüler: Die aktuellen Maßnahmen im Kampf zur Eindämmung des Coronavirus stellt Eltern und Schüler derzeit vor besonders große Herausforderungen. Dass Mathematik auch zu Hause funktionieren kann und dabei auch noch Spaß macht, beweist jetzt das Wiener Startup ClassNinjas. Trainiert werden die Mathematik-Skills am Computer oder Smartphone - mit für Jugendliche alltagsrelevanten Problemstellungen. Bei den Übungen geht man auch nicht in den Supermarkt und kauft Birnen und Äpfel, sondern Pizza und Pommes.

Seit 16. März ist der Betrieb an Österreichs Schulen stark heruntergefahren, vorerst gelten die Maßnahmen zur „Schule Neu“ bis zum Ende der Osterferien Mitte April. krone.at will Abhilfe schaffen und stellt - laufend aktualisiert - in einem großen Lernhilfe-Überblick die zahlreichen Möglichkeiten vor, wie das Lernen zu Hause erfolgreich absolviert werden kann - möglichst ohne Kinder und Erwachsene zu überlasten.

In der aktuellen Coronavirus-Krise stehen vor allem jene Eltern, deren Kinder die erste bis achte Schulstufe besuchen, vor noch nie dagewesenen Herausforderungen. Denn während für Schüler der Oberstufe selbstständiges Arbeiten und Online-Tools bereits gelebte Realität sind, ist das bei den Jüngeren nicht der Fall.

Spielerisch Mathe lernen
Aber gerade die Kinder aus der AHS-Unterstufe oder der NMS müssen nun plötzlich ganz viel Lernstoff alleine oder mit Hilfe ihrer Eltern bewältigen. ClassNinjas bietet hier Unterstützung und hilft mit Übungen, Online-Videos sowie Testsimulationen, die Mathematik-Skills zu trainieren. So lernen die Kinder - ohne dass es sich wirklich, wie Lernen anfühlt - und das auf jenem Gerät, auf denen die Jugendlichen so gerne viel Zeit verbringen: Am Handy.

Was kann ClassNinjas?
Einsetzbar sind die Klassenninjas auf der Online-Plattform und der App ClassNinjas für iOS und Android. Das Angebot richtet sich an alle Unterstufen - also an die Sekundarstufe 1, bzw. die fünfte bis achte Schulstufe. Die Übungen, Quizzes und Online-Videos sind kostenlos. Will man jedoch noch mehr, dann gibt es für eine monatliche Gebühr von 2,99 Euro Testsimulationen, in denen das Wissen überprüft werden kann.

Hier können Schularbeiten für die jeweilige Schulstufe online beantwortet und so durchgespielt werden. Diese sind wie auch die „richtigen“ Schularbeiten zeitlich begrenzt. Anschließend erhält man dann eine detaillierte Auswertung. Konzipiert werden die Inhalte von aktiven Lehrerinnen, die auch täglich in der Schule stehen. Daher sind Inhalte und Sprache genau auf die Zielgruppe abgestimmt.

Aus der Lebenswelt der Kinder
Das Interessante für die Kinder ist den Worten des Startups zufolge die Verknüpfung von Bildung und Unterhaltung. Viel Wert wird dabei auf das Storytelling gelegt. Dabei steht der Realitätsbezug von Mathematik bei allen Videos und Übungen aber im Vordergrund. Die Schüler werden in ihren Lebenswelten abgeholt und ihnen so ein niederschwelliger Einstieg geboten.

Videos beginnen mit Problemstellungen, die für Jugendliche wirklich relevant sind - wie etwa: „Du wachst auf, schaust auf das Handy und siehst, dass die Batterie nur bei 27 Prozent ist. Schaffst du es durch den Tag?“ Bei den Übungen geht man auch nicht in den Supermarkt und kauft Birnen und Äpfel, sondern Pizza und Pommes.

Alles ist ganz der Welt der 10- bis 14-Jährigen angepasst, so auch die Sprache - als Anerkennung bekommt man „ehrenhaft“ oder „Bossmove“. Mit Animationen wird Mathe einfach erklärt. In den Videos reist ein Ninja mit den Schülern in die Vergangenheit, wo große Mathematiker wie Pythagoras ihre Theorien dann erklären. Und dann macht das Lösen der entsprechenden Aufgabe gleich viel mehr Spaß. Für abgeschlossene Lektionen erhält man Badges.

„Ganz wichtig ist es für uns, nur positive Ausdrücke zu verwenden“, sagt Gründer und CEO Karim Saad. Auch die Figur des Ninjas wurde bewusst gewählt. „Ninjas sind bei allen sehr beliebt und neutrale Wesen - ohne Geschlecht oder Ethnie. Damit können sich einfach alle identifizieren. Und Ninjas sind hochfokussiert und konzentrieren sich auf das Wichtigste“, so Saad.

TikTok, Insta & Co
Der Zielgruppe angepasst sind auch die Social-Media-Kanäle, auf denen ClassNinjas auch mit Lerninhalten präsent ist. Neben einem eigenen YouTube-Kanal ist man auch auf Instagram vertreten, wo über das Storyformat Quizzes ausgespielt werden. Die für das Startup erfolgreichste Social-Media-Plattform ist auch jene, die bei der Zielgruppe am beliebtesten ist: TikTok. Mehr als 139.000 Follower hat man hier bereits gewinnen können.

„Ich selbst war einer der schlechtesten Matheschüler an meiner Schule. Später - vor allem durch meine Faszination für Informatik - habe ich aber erkannt, dass Mathematik die Grundlage für so vieles im Leben ist. Daher freut es mich sehr, dass unsere ClassNinjas Angebote bei der Zielgruppe so gut ankommen. So können wir Freude an Mathematik vermitteln“, so Saad.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Dienstag, 11. August 2020
Wetter Symbol

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.