18.03.2020 14:25 |

„Spielend bewegen“

Experte: Kindern daheim unbedingt ein Ventil geben

Schulen und Kindergärten sind geschlossen, Kinder sitzen daheim in Wohnungen oder Häusern fest. Wegen der Coronavirus-Pandemie muss weltweit fast jeder zweite Schüler oder Hochschüler zu Hause bleiben. Wie man Kindern und Jugendlichen ein Ventil gibt, erklärt Experte Gernot Schweizer.

Einfache Spiele und Übungen, so der Ex-Betreuer von Ski-Ass Marcel Hirscher, können dabei helfen, Probleme hintanzuhalten. „Denn wenn man den Kindern keine Chance gibt, (sich zu bewegen), dann gibt es psychosoziale Probleme in den Haushalten“, warnt Schweizer. Lösungen in der Zeit der Coronavirus-Pandemie seien aber ohne großen Aufwand zu finden. Essenziell wären „Spiel, Spaß und Bewegung mit allem, was man hat." Dazu gehören etwa Versteckspielen und Fangenspielen in der Wohnung, das Nachahmen von Tieren, kleine Kunststücke, Purzelbäume, Hüpfspiele, Balanceübungen und Jonglieren.

Gratis-App bietet spezielle Spiele
Einen Beitrag zur Unterstützung der Eltern mit schulbefreiten Kindern leistet auch die von den drei Sport-Dachverbänden und fünf Ballsport-Fachverbänden initiierte, kostenlose App „Ballschule Österreich“. In einer neuen Rubrik werden spezielle Spielen und Übungen angeboten, die im Wohnzimmer oder im Garten einfach durchführbar sind. In Videos werden Anleitungen gezeigt.

Auf der Website stayhomestayfit.com zeigen Spitzensportler wie die Fußballer Dejan Ljubicic und Steffen Hofmann oder Eishockey-Experte Gregor Baumgartner, wie sie ihr Trainingsprogramm in den eigenen vier Wänden abspulen. Sie wollen so alle zum Mitmachen motivieren.

HIER erfahren Sie weitere Tipps für die Kinderbetreuung daheim!

„Beispiellose Herausforderung“ und Chance
Wegen der Coronavirus-Pandemie muss nach Angaben der UNESCO weltweit fast jeder zweite Schüler oder Hochschüler zu Hause bleiben. Die UN-Bildungsorganisation erklärte am Mittwoch in Paris, derzeit hätten mehr als 850 Millionen junge Leute keinen Zugang zu ihren Bildungseinrichtungen. In mehr als hundert Ländern bleiben demnach Schulen und Hochschulen vorerst geschlossen. Dies sei eine „beispiellose Herausforderung“, aber auch „eine Gelegenheit, Bildung zu überdenken, Fernunterricht auszubauen und die Bildungssysteme widerstandsfähiger, offener und innovativer zu machen“.

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