23.03.2020 12:00 |

„Alyx“ ist da

„Half Life“ kehrt zurück - aber nur für VR-Spieler

Lang mussten Fans des Kult-Shooters „Half Life“ auf eine Fortsetzung warten, mit „Half Life: Alyx“ ist 16 Jahre nach dem zweiten und 22 Jahre nach dem ersten Teil am Montag eine erschienen. Allerdings ist der Kreis derer, die in die Welt von „Alyx“ abtauchen können, überschaubar. Das Spiel läuft nämlich ausschließlich auf teuren Virtual-Reality-Brillen.

Das dürfte sich manch ein „Half Life“-Fan anders vorgestellt haben: Da wartet man viele Jahre auf einen neuen Serienteil und dann kann man ihn nicht spielen, weil man keine Virtual-Reality-Brille hat.

„Half Life: Alxy“ braucht teure VR-Brillen
Konkret läuft „Half Life: Alyx“ laut Valve auf der hauseigenen VR-Brille Index, der HTC Vive, der Oculus Rift und Windows Mixed Reality-Headsets. Die mächtige Valve-Brille mit präzisem Bewegungs-Tracking und Controllern, die sogar einzelne Fingerbewegungen erfassen, kostet 1080 Euro. Günstigere Mixed-Reality-Brillen wechseln für 300 Euro den Besitzer. HTC Vive und Oculus Rift mit besserem Bewegungs-Tracking spielen preislich dazwischen.

Wie sich die Virtuelle Realität von „Half Life: Alyx“ anfühlt, sehen Sie hier:

Manch einer muss wohl noch aufrüsten
Damit man „Half Life: Alyx“ auf genannten VR-Headsets überhaupt spielen kann, braucht man zudem noch eine potente Grafiklösung. Valve nennt hier eine Geforce GTX 1060 bzw. die AMD Radeon RX 580 mit sechs Gigabyte Video-RAM als Minimum, außerdem braucht es mindestens zwölf Gigabyte RAM und einen aktuellen Prozessor vom Schlage eines Core i5-7500 oder Ryzen 5 1600. Besitzer älterer Hardware, die „Half Life: Alyx“ spielen wollen, werden also auch das Aufrüsten einkalkulieren müssen.

Hohe Einstiegshürden, hohe Qualität?
Die Einstiegshürden bei „Half Life: Alyx“ sind also hoch - für viele Spieler, die sich nicht eigens eine VR-Brille anschaffen und ihr System aufrüsten wollen, vielleicht zu hoch. „Alyx“ könnte aber dennoch zu einer Referenz in Sachen Virtual-Reality-Gameplay werden. Laut Valve - das Unternehmen gilt als VR-Pionier und arbeitete vor seiner Index-Brille mit HTC an der Vive mit - wurde das neue „Half Life“ von Grund auf für VR entwickelt und soll zeigen, was mit der Technologie alles möglich ist, wenn man die nötige Hardware parat hat.

Wer die Investition in eine teure VR-Brille scheut und trotzdem wieder in die Welt von „Half Life“ abtauchen will, dem sei übrigens „Black Mesa“ ans Herz gelegt. Das Fan-Remake des ersten „Half Life“ ist kürzlich in der finalen Version erschienen und lässt den Klassiker in ganz neuer Pracht erstrahlen.

Dominik Erlinger
Dominik Erlinger
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