Das Liebstattherz der Gmundener ist gebrochen, die Konditormeister bleiben auf den Kosten sitzen.
Es bricht mir mein Liebstattherz", ist der Gmundener Bürgermeister Stefan Krapf traurig über die Absage des wohl wichtigsten Feiertags seiner Stadt. Seit drei Monaten arbeitet Konditormeister Wolfgang Steiner aus Pinsdorf mit seinem Team an 5000 Lebkuchenherzen für den großen Tag.
20 Minuten Arbeit pro Herz
Doch gegen Corona hat auch die Liebe keine Chance: “Die Herzen sind fertig. Material- und Personalaufwand sind enorm. Ein Herz bedeutet etwa 20 Minuten Arbeit. Wir hoffen, dass sie trotzdem jemand kauft„, so Steiner. Auch die “Liebstatt-Bäcker" Grellinger, Baumgartner und Hinterwirth haben jeweils 5000 Herzen produziert.
Reisewarnung
Die Stadt glaubt, dass trotz der Absage am Sonntag viele Besucher nach Gmunden kommen werden. Eine Reisewarnung wurde ausgerufen. Die Polizei kontrolliert die Einfahrten an vier Stellen.
Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung
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