Bericht an Obama

Banken zahlten am Höhepunkt der Krise 1,6 Mrd. Dollar Boni

Ausland
23.07.2010 07:05
Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise haben US-Banken ihren Spitzenmanagern einem Regierungsbericht zufolge 1,6 Milliarden Dollar an "ungerechtfertigten" Boni gezahlt. 17 der Geldhäuser hätten die üppigen Sonderzahlungen Ende 2008 und Anfang 2009 fließen lassen, nachdem sie milliardenschwere Hilfen aus Steuermitteln bekommen hätten, meldete die "New York Times" am Donnerstag unter Berufung auf Regierungsbeamte.

Der "Bonus-Beauftragte" von Präsident Barack Obama, Kenneth Feinberg, legt am Freitag einen detailierten Bericht zu den Prämien vor. Darin bezeichnet er die Boni zwar als "unklug", aber sie seinen seiner Auffassung nach nicht ungesetzlich oder stünden im Widerspruch zum öffentlichen Interesse. 

Laut Feinberg habe die US-Regierung praktisch keine Möglichkeiten, eine Rückzahlung des Geldes einzufordern. 11 der 17 Banken, die in dem Bericht erwähnt werden, hätten die Hilfen bereits mit Zinsen zurückgezahlt und deshalb darüber hinaus keinerlei Verpflichtungen dem Staat gegenüber, hieß es weiter.

Unter den aufgeführten Geldhäusern seien Wall-Street-Giganten wie Citigroup, Goldman Sachs und der Versicherer AIG. Es zählten aber auch kleinere Institute wie etwa die Boston Private Bank dazu.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
23.07.2010 07:05
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung