02.03.2020 13:47 |

Erste Zahlen

Februar-Stürme verursachten Millionenschäden

Die orkanartigen Stürme im Februar haben in Österreich große Schäden angerichtet - diese gehen in die Millionen, wie es am Montag hieß. So geht die Wiener Städtische von Kosten in Höhe von rund 8 Millionen Euro aus. Österreichweit habe es allein im Februar 7000 Schadensmeldungen gegeben. 5000 Schadensmeldungen gingen bei der Donau Versicherung ein, das Schadenvolumen betrage bisher 6,5 Millionen Euro, hieß es.

Bei der Allianz wurden 7500 Meldungen rund um Schäden registiert, die Sturmserie kostete die Versicherung im Februar 7,5 Millionen Euro. Bei der UNIQA habe man aktuell noch keine Schätzung für Februar vorliegen, sagte ein Unternehmenssprecher.

Die Generali Versicherung gab zwar keine konkrete Schadensumme bekannt, sprach aber von „zahlreichen Schadensmeldungen“, die eingegangen seien. „Viele kleinere Schäden wurden gemeldet. Großschäden sind bis dato ausgeblieben“, sagte Reinhard Seehofer, Leiter der Schadensabteilung der Generali Versicherung.

„Petra“, „Sabine“, „Yulia“ und „Bianca“ wüteten in Österreich
Die Stürme „Petra“, „Sabine“, „Yulia“ und „Bianca“ haben vor allem in Oberösterreich, Niederösterreich und Wien gewütet und dort hohe Schäden hinterlassen. Dabei wurden Bäume entwurzelt, Häuser abgedeckt, Autos und Elektroleitungen beschädigt. Für Betroffene wurden seitens der Versicherungen Hotlines eingerichtet.

Zweitwärmster Februar der Messgeschichte
Der Februar war nicht nur überaus stürmisch, auch war er - wie berichtet - der zweitwärmste der Messgeschichte mit Temperaturen von 4,1 Grad Celsius über dem Mittel. Die Ursache: „Eine lange Serie von Tiefdruckgebieten, die vom Atlantik nach Europa zogen und mit dieser Westströmung ständig milde Luft nach Österreich brachten“, erläuterte ZAMG-Klimatologe Alexander Orlik am Montag.

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