Fackelzüge

Warnstreiks auf dem Höhepunkt

Salzburg
28.02.2020 06:08

Die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft lassen nicht locker: Weil ihrer Forderung nach einer 35-Stunden-Woche bisher nicht nachgekommen wurde, streiken sie. Schon die ganze Woche legen Angestellte ihre Arbeit nieder. Heute erreichen die Streiks ihren Höhepunkt.

Die Woche der Warnstreiks erreichte ihren Höhepunkt: Am Donnerstag äußerten nach Warnstreiks in der Lebenshilfe rund 50 Betroffene vor dem Schloss Mirabell ihren Unmut über die gescheiterten Kollektivvertragsverhandlungen. Ihre Forderung ist klar: 35-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich. Heute findet zum Abschluss der Protestwoche ein „Fackelzug der Solidarität“ in der Stadt Salzburg und in Zell am See statt.

Am kommenden Montag wird weiterverhandelt. „Sollten die Gespräche wieder scheitern, sind wir bereit einen Gang zuzulegen!“, gibt sich Gewerkschaftschef Gerald Forcher kämpferisch. Unterstützung bekommt er heute von Arbeiterkammerpräsident Peter Eder. Der bezeichnet die Einkommenserhöhung beim Hilfswerk als „fadenscheiniges Manöver“, da das Geld vom Land komme. 

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