Lasergeräte, Radaranlagen und Zivilstreifen mit Videotechnik - am Mittwoch zwischen 18 Uhr und 21 Uhr bot die Tiroler Polizei alles auf, um Temposünder ins Visier zu nehmen.
Das gesamte Verkehrsnetz wurde überwacht, aber das Hauptaugenmerk galt der Einhaltung der Geschwindigkeiten in den Ortsgebieten. Hier sind auch die schwächsten Verkehrsteilnehmer - Kinder, Radfahrer, Fußgänger - verstärkt anzutreffen. Diese brauchen die erhöhte Aufmerksamkeit der Lenker. Und vor allem: rücksichtsvolles Fahren.
In den drei Stunden der Schwerpunkt-Aktion mussten die Tiroler Polizisten 1.592 Tempo-Übertretungen feststellen. 965 davon wurden an Ort und Stelle mit einem Organmandat "erledigt", 627 Fälle waren aber so schwer, dass die Beamten Anzeige bei den Bezirkshauptmannschaften erstatten mussten. Auf Motorradlenker fielen 18 Anzeigen und 60 Organmandate.
Für den negativen Höhepunkt der dreistündigen Polizeikontrollen sorgte ein eiliger Pkw-Lenker im Bezirk Schwaz. Der Mann wurde innerorts - 50 km/h sind dort erlaubt - mit immerhin 103 km/h gestoppt. Der Raser musste den Führerschein natürlich sofort abgeben.
Symbolbild
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