19.02.2020 12:57 |

6,5 Jahre Haft

Sozialamt-Mitarbeiterin überwies sich 15,5 Mio. €

Eine ehemalige Mitarbeiterin des Sozialamts in Dänemark hat sich innerhalb von 25 Jahren umgerechnet mehr als 15,5 Millionen Euro von der Behörde an sich selbst überwiesen. Damit der Betrug nicht auffällt, dachte sich die heute 65-Jährige fiktive Projekte aus. Bei einer Revision im Jahr 2018 flog der Betrug schließlich auf - das Gericht in Kopenhagen verurteilte sie nun zu sechseinhalb Jahren Haft.

Zwischen 1993 und 2018 bediente sich die Dänin rund 300 Mal bediente sich die Dänin an öffentlichen Geldern und kassierte insgesamt rund 117 Millionen dänische Kronen. Für den Missbrauch ihres Amtes und wegen Dokumentenfälschung musste sie sich nun verantworten.

Geld wurde für Immobilien und Luxusautos in Südafrika verprasst
Die 65-Jährige hatte sich teils schuldig bekannt und zugegeben, Geld der Behörde an sich selbst transferiert zu haben. Der massenhafte Betrug war im September 2018 bei einer Revision entdeckt worden. Mit einigen der Mittel wurden Immobilien und Luxusautos in Südafrika gekauft - dem Land, in dem die Frau letztlich Ende 2018 festgenommen worden war.

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