In der Früh gerettet

Deutscher musste im Außerfern Nacht am Berg verbringen

Tirol
13.07.2010 11:43
Ein Deutscher hat in der Nacht auf Dienstag zehn Stunden am Berg auf einer Höhe von 2.654 Metern auf Rettung warten müssen. Wegen der schlechten Witterung konnte der Mann erst gegen 7 Uhr vom Hubschrauber geborgen und mit Blessuren sowie unterkühlt ins Krankenhaus Reutte gebracht werden.

Am Montag hatte der 64-jährige Deutscher eine Bergtour in den Allgäuer Alpen unternommen und stieg von Holzgau über die Roßgumpen Alm zur kleinen Steinscharte und schließlich zum Heilbronner Weg auf. Als sich der Mann gegen 20.45 Uhr im Bereich des Hohen Lichtes verstiegen hatte, setzte er laut Polizei einen Notruf ab. 

Aufgrund der starken Gewitter im Bereich des Oberen Lechtals war ein Anflug mit Hubschrauber oder ein Aufstieg durch die Bergrettung nicht möglich. Nach telefonischen Kontakt wurde der Mann ersucht, sich Schutz zu suchen und bis zum Eintreffen der Rettungskräfte auszuharren.

Dienstag früh konnte der 64-Jährige vom Hubschrauber unterhalb des Hohen Lichtes geborgen und zum Sportplatz Steeg geflogen werden. Dort wurde er der Rettung übergeben.

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