Explosionen bei Firmen

Briefbomben-Serie hält Niederlande in Atem

Ausland
12.02.2020 14:54
Porträt von krone.at
Von krone.at

Seit Wochen hält eine Briefbomben-Serie die Niederlande in Atem. Nach mehreren nicht explodierten Sendungen sind am Mittwoch zwei Briefe explodiert. Verletzt wurde niemand. Die Explosionen ereigneten sich in der Früh bei der Bank ABN Amro in Amsterdam und bei der japanischen Elektronikfirma Ricoh nahe der deutschen Grenze im Südosten des Landes.

Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen gibt, ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. In beiden Fällen detonierten die Briefe in den Poststellen der Unternehmen. Unklar ist auch auch, wie groß der Schaden ist.

Erpressung als Tatmotiv?
Die Polizei geht von Erpressung als Motiv aus, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP mitteilte. Die Briefbomben, sie seit Anfang Jänner das Land in Atem halten, stammen vermutlich von derselben Person. Alle Postsendungen wurden abgefangen, bevor sie explodieren konnten. Frühere Ziele waren unter anderem ein Hotel, eine Tankstelle, eine Garage sowie das Büro eines Immobilienmaklers.

Sendungen hätten katastrophal enden können
Alle Briefe hätten laut Polizei „das Potenzial für schwere Verletzungen“ gehabt. Mitgeschickt sollen auch Drohschreiben gewesen sein.

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