Entscheidung gefallen

Möbelriese XXXLutz packt’s im dritten Anlauf

Nun also doch! Nachdem der Beirat für Stadtgestaltung davor zweimal - zuletzt im Dezember (die „Krone“ berichtete) - die Verantwortlichen des Megaprojekts mit „Hausaufgaben“ nach Hause schickte, gab’s nun Montag früh endlich Grünes Licht für den XXXLutz an der Hafenstraße und das angrenzende Donauparkstadion.

Zweimal blieben die ausführenden Köpfe des städtischen Gestaltungsbeirats hart, forderten immer Nachbesserungen für das Möbelhaus-Projekt an der Donaulände. Sehr zum Ärger von SP-Stadtchef Klaus Luger, der daraufhin in der Vorwoche, seinen Experten im Bezug auf die Vorgaben für den geplanten XXXLutz sogar Kompetenzüberschreitung vorwarf. Ein Umstand, den Insider auch als mögliche Einschüchterungstaktik verstanden haben wollten. Doch der Beirat um „Stadtgestalter“ Gunter Amesberger blieb gewohnt unabhängig. Grünes Licht gab’s vor allem, weil Architekt Martin Kneidinger alle Anregungen im gestern präsentierten Projekt eingearbeitet hatte.

Anregungen eingearbeitet
So erscheint das Gebäude nun als eigenständiges Objekt, das im Dachgeschoß die Kante des künftigen Stadions fortsetzt. An der Westseite mit Blickrichtung Medicent findet die für rund 120 Gäste ausgelegte Terrasse des zu den Geschäftszeiten geöffneten Restaurants Platz. Die Glasfassade wird Einblicke in das “Innenleben“ des Baus bieten.

XXXLutz-Sprecher erleichtert
„Uns freut’s! Natürlich bauen wir lieber in der Heimat, als etwa das 17. Haus in Budapest“, zeigte sich XXXLutz-Sprecher Thomas Saliger ob der Entscheidung sichtlich erleichtert. Zufrieden auch FP-Planungsreferent Markus Hein: „Jetzt haben wir ein für Österreich einzigartiges Projekt, das Möbelhaus und Stadion kombiniert.“ Nach Bebauungsplan und Widmung könnte ab 2021/22 gebaut werden.

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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Dienstag, 18. Februar 2020
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