06.02.2020 19:37 |

Inder vor Gericht

Fünfjährige in US-Botschaft vergewaltigt

Ein indischer Fahrer soll sich am vergangenen Wochenende an einem fünfjährigen Mädchen auf dem Gelände der US-Botschaft in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi vergangen haben. Der 25-Jährige muss sich nun vor Gericht verantworten. Ihm droht die Todesstrafe.

Der 25-jährige Fahrer wurde von einem Angehörigen des Mädchens, das gemeinsam mit seiner Familie auf dem Botschaftsgelände wohnt, angezeigt. Medizinische Tests bestätigten, dass das Kind vergewaltigt worden war.

Verdächtiger wohnt auf Botschaftsgelände
Das weitläufige Grundstück der diplomatischen Vertretung gilt als besonders gut bewacht. Dennoch soll es dem 25-Jährigen gelungen sein, das auf dem Anwesen spielende Mädchen in sein Haus zu locken. Laut BBC ist der Angeklagte zwar kein lokaler Angestellter der Botschaft wie die Familie des Opfers, wohnt aber ebenfalls auf dem Gelände.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist in Indien weit verbreitet. Immer wieder kommt es zu schweren Übergriffen. Amtlichen Statistiken zufolge wurden im Jahr 2018 in Indien rund 34.000 Vergewaltigungen gemeldet. Es wird davon ausgegangen, dass die Dunkelziffer weitaus höher ist: Nach Angaben von Experten verzichten viele Opfer aus Angst vor einer Stigmatisierung auf eine Anzeige.

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