52-Jähriger ertrank

Drama in Langenstein: Kollegen trauern um Toten

Oberösterreich
06.02.2020 12:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Es war das Zusammentreffen mehrerer unglücklicher Umstände, die dazu geführt hatten, dass der Arbeiter Gerhard Fürlinger (52) bei Langenstein in die Gusen gestürzt war. Ohne einen Auftrag hatte der Perger offenbar versucht, eine Verklausung zu lösen. Das kostete ihn das Leben.

„Er war ein Mitarbeiter mit ganz besonderen Qualitäten und ein allseits beliebter Kollege“, sagt Matthias Pfützner, Sprecher der Kirchdorfer Gruppe, für die Gerhard Fürlinger seit 2005 im Einsatz stand. Der 52-jährige Perger war als Maschinist und Anlagenfahrer im Kieswerk Langenstein tätig, galt als äußerst zuverlässig. Vor allem für seine unmittelbaren Kollegen bedeutete Fürlingers tragischer Ertrinkungstod am Dienstag – wir berichteten – einen ziemlichen Schock.

Es gab keinen dienstlichen Auftrag
„Die Stimmung ist allseits gedrückt, das muss erst verarbeitet werden“, so Pfützner. Warum der 52-Jährige versucht hatte, bei einer Brücke etwa 200 Meter außerhalb des Werkgeländes Äste zu entfernen, ist unklar. Pfützner: „Es gab keinen dienstlichen Auftrag dafür, er hat es offenbar zu gut gemeint.“ Fürlinger war nicht verheiratet und hinterlässt keine Kinder.

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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