Tragödie in Garage

Abgase schlecht abgeleitet: Linzer erstickt

Tragödie in der Linzer Petzoldstraße: Ein Oberösterreicher erstickte in seiner Garage, weil er die Abgase des Notstromaggregats nicht richtig aus dem Raum geleitet hatte. Die Ehefrau fand den 62-Jährigen, der noch reanimiert werden konnte, aber im Krankenhaus starb.

Kurz nach 19 Uhr hatte die Linzerin in der Garage des Hauses nach ihrem Mann gesehen und ihn leblos am Boden liegend entdeckt. Der Notarzt konnte ihn noch reanimieren und ins nahe Krankenhaus bringen, wo das Opfer allerdings wenig später für tot erklärt werden musste.

Kein Fremdverschulden
Die Polizei hatte den Grund für die Tragödie rasch eruiert: Ein Schlauch ging vom „Auspuff“ eines Notstromaggregats durchs Fenster hinaus in einen hölzernen Anbau. Dort konnten die Abgase allerdings nicht, wie vom 62-Jährigen gedacht, weiter abziehen, sondern wurden durchs Fenster zurück in die Garage gedrückt. Unbemerkt vergiftete sich der Linzer beim Arbeiten selbst mit Kohlenmonoxid, wurde bewusstlos und erstickte hilflos.

Ermittler gehen von einem selbst verschuldeten Unfall aus, um einen Defekt am Aggregat ausschließen zu können, wurde es beschlagnahmt.

Markus Schütz, Kronen Zeitung/krone.at

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Montag, 28. September 2020
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