Zwischen drei und sechs Oberösterreicher kommen jedes Jahr bei Bränden im Wohnbereich ums Leben - und es gibt Hunderte Verletzte. Mehr als die Hälfte der Opfer (51 Prozent) ist über 65 Jahre alt. Im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung haben Ältere ein doppelt so hohes Risiko, bei einem Wohnungsbrand zu sterben.
Es sind meist Kerzen, Teelichter, veraltete Elektrogeräte oder eine am Herd vergessene Fettpfanne, die solcherart Brandkatastrophen auslösen. Besonders gefährlich wird es, wenn Menschen zum Zeitpunkt des Feuerausbruchs gerade schlafen. „Bei einer hohen CO-Konzentration dauert es dann nur wenige Minuten, bis jemand in den Tod hinüberschläft“, sagt Arthur Eisenbeiss, Direktor der Brandverhütungsstelle für OÖ.
Zimmerbrände leicht entfacht
Es brauche nur wenig brennbares Material, um Zimmerbrände zu entfachen. Eisenbeiss: „Kleine Ursachen wie ein Windstoß durch ein gekipptes Fenster, der eine Kerzenflamme gegen einen Vorhang bläst, kann fatale Wirkungen haben“, so der BVS-Direktor.
Was man dagegen tun kann?
„Bewusstseinsbildung undRauchwarnmelder installieren - genau hier wollen wir ansetzen“, sagt Seniorenbund-Landesobmann Josef Pühringer.
Jürgen Pachner, Kronen Zeitung








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