Zwei Stunden Stau

Neuschnee brachte Verkehr zum Erliegen

Oberösterreich
30.01.2020 06:00
Porträt von krone.at
Von krone.at
Gute Nerven und viel Geduld brauchten gestern Früh alle Autofahrer, die in und um Linz unterwegs waren. Der Neuschnee sorgte auf sämtlichen Straßen für ein Chaos, besonders aber im Mühlviertel. Die Feuerwehren rückten 25 Mal zu Bergungseinsätzen aus. Teilweise brauchten die Pendler bis zu zwei Stunden länger.

Bereits ein paar Zentimeter Neuschnee reichten aus, um den Frühverkehr in und rund um Linz zum Erliegen zu bringen. Am stärksten betroffen war das Mühlviertel mit zehn bis fünfzehn Zentimeter „weißer Pracht“. Die Kinder freut’s, die Autofahrer weniger. Die Fahrt ins Büro wurde vielerorts zur Rutschpartie, in den meisten Fällen blieb es aber zum Glück bei einem Blechsalat.

25 Feuerwehr-Einsätze
Nicht weniger als 25 Einsätze verzeichneten die oberösterreichischen Feuerwehren bis 8.30 Uhr. Um Punkt 6 Uhr war die Feuerwehr Schwertberg zu einer Fahrzeugbergung im Josefstal alarmier worden. Aufgrund der winterlichen Fahrbahnverhältnisse waren zwei Fahrzeuge kollidiert. Die Bergung dauerte knapp zwei Stunden. Während dieser Zeit war die Aisttallandesstraße wechselseitig gesperrt. Enorme Zeitverspätungen waren die Folge.

Innviertel und Seengebiet auch betroffen
Auch auf der B126 von Zwettl an der Rodl Richtung Landeshauptstadt und auf der B127 ließen sich viele Landsleute von den schlechten Fahrbahnverhältnissen überraschen. Die Folgen waren ein Zeitverlust von mindestens einer Stunde. Aber auch im Innviertel und im Seengebiet hatten die Autofahrer mit den „Schneemassen“ zu kämpfen.

Nur kurzes Wintermezzo
Nach kurzen, aber heftigen Schneefällen verwandelten sich auch im Innviertel viele Straßen in einen wahren Eislaufplatz. Im Stadtgebiet von Mattighofen blieben auf der B147 gleich mehrere Lkw hängen. Ohne Schneeketten gab es für sie kein Weiterkommen mehr. Im Laufe des Vormittags beruhigte sich die Lage zusehends. Vielerorts musste der Neuschnee einem braunen Matsch weichen. Laut den Meteorologen hat es sich nur um ein (W)Intermezzo gehandelt.

Philipp Zimmermann, Kronen Zeitung

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