29.01.2020 13:26 |

Nicht geständig

Mädchen (7) zwei Jahre lang vergewaltigt: Prozess

Ein 60 Jahre alter Pensionist hat sich am Mittwoch am Landesgericht Klagenfurt wegen Vergewaltigung, geschlechtlicher Nötigung und schweren sexuellen Missbrauchs einer Unmündigen verantworten müssen. Die Öffentlichkeit war ausgeschlossen; die Verhandlung wurde vertagt.

Der Angeklagte soll das kleine Mädchen von Sommer 2017 bis März 2019 mehrfach vergewaltigt und missbraucht haben. Es begann, als das Kind sieben Jahre alt war; zwei Jahre lang soll es zu Übergriffen gekommen sein. Dabei missbrauchte der Angeklagte sein Autoritätsverhältnis. Das Opfer war nämlich die Stieftochter seines Neffen, mit dem er im selben Haus wohnte.

Noch vor der Verlesung der Anklage durch Staatsanwältin Ines Küttler hatte der Verteidiger beantragt, die Öffentlichkeit auszuschließen. DerSchöffensenat unter Vorsitz von Richter Gernot Kugi hat dem stattgegeben. Kugi schloss sich der Argumentation von Rechtsanwalt Klaus Mitzner nach Schutz des Angeklagten an.

Der 60-Jährige stritt seine Taten ab. Als Zeugen waren die Eltern des Kindes und die Schwester des Angeklagten geladen. Nach der Einvernahme des Angeklagten und der drei Zeugen vertagte der Schöffensenat die Hauptverhandlung für eine „Verbreiterung der Beweisaufnahme“ auf unbestimmte Zeit.

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