21.01.2020 10:25 |

„Gehen nicht hin“

Straches kommen nicht zum Akademikerball

Am Freitag findet in der Wiener Hofburg wieder der freiheitliche Akademikerball statt - und das ohne Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und dessen Gattin Philippa. „Ich gehe nicht auf diesen Ball, auch mein Mann wird nicht hingehen“, bestätigte die Nationalratsabgeordnete am Dienstag gegenüber der „Krone“.

Es ist der erste Ball seit dem Rücktritt von Heinz-Christian Strache als FPÖ-Chef und dessen Ausschluss aus der Partei. Bislang galt er als Stargast der höchst umstrittenen Veranstaltung.

Identitären-Chef Sellner als Ballgast
Erwartet wird unterdessen Straches Nachfolger Norbert Hofer, der auch am Rednerpult stehen wird, und Identitären-Chef Martin Sellner. Gerade dessen Teilnahme stößt vielen sauer auf.

Immer wieder Kritik an Veranstaltung
Grundsätzlich sorgt der Akademikerball seit Jahren für Kritik, vor allem aus dem linken Lager. Proteste richteten sich stets vorwiegend gegen deutschnationale Burschenschafter, die bereits seit 1952 die Veranstaltung ausrichten und prägen. Bis 2012 wurde die Veranstaltung vom Wiener Korporationsring (WKR) organisiert. Nach Differenzen mit der Hofburg übernahm die FPÖ Wien, die ihn in Akademikerball umtaufte. Neben freiheitlicher Prominenz und Burschenschaftern tanzten dort in der Vergangenheit auch stets rechtspopulistische Politiker aus ganz Europa. Gegner sehen im Ball ein internationales Vernetzungstreffen Rechtsextremer.

Platzverbot samt Verkehrsbehinderungen
Die Polizei hat bereits angekündigt, dass es rund um das Veranstaltungsgelände wie jedes Jahr ein sicherheitspolizeiliches Platzverbot geben wird. Zu rechnen sein dürfte damit auch wieder mit großflächigen Verkehrsbehinderungen rund um die Innenstadt.

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