Ex-Runtastic-Chef:

Hund und Katz statt Sportler im Visier

Oberösterreich
21.01.2020 15:00
Porträt von krone.at
Von krone.at
Im September 2018 hatte Florian Gschwandtner seinen Abschied aus dem Runtastic-Chefsessel mit Jahresbeginn 2019 angekündigt – nach einem Jahr Auszeit startet der 36-Jährige wieder durch: Der Wahl-Linzer kümmert sich bei Tractive in Pasching, einem Tracking-Spezialisten für Haustiere, nun um das Wachstum.

2012 war Florian Gschwandtner mit seinen Runtastic-Gründerkollegen, sowie mit Michael Hurnaus, Michael Lettner und Michael Tschernuth bei der Gründung von Tractive an Bord, seither als Investor und Berater für das von Pasching aus agierende Unternehmen tätig. Nun nimmt Gschwandtner aber selbst die Zügel in die Hand: Der 36-Jährige ist der neue Chef-Growth-Officer beim Tracking-Spezialisten für Haustiere, will das Wachstum vor allem in Nordamerika vorantreiben. Bei der Technikmesse CES in Las Vegas stellte die von Hurnaus geführte Firma ihre neueste Entwicklung vor, die die Ortung und das Tracking von Hunden und Katzen auf den neuesten Mobilfunkstandards möglich macht.

Voller Tatendrang
Gschwandtner ist nach seiner ein Jahr dauernden Auszeit voller Tatendrang: „Ich brenne wieder zu einhundert Prozent und kann es kaum erwarten, loszulegen“, sagt der Wahl-Linzer, bei dem sich bei Runtastic alles um das Entwickeln von Sport-Apps für Menschen drehte. Nun verlegt er sich auf Hunde und Katzen. „Das Marktpotenzial von Tractive ist schier unendlich“, betont Gschwandtner.

Schon Investoren an Bord
Die Möglichkeiten des 80 Mitarbeiter starken Betriebs überzeugte schon Investoren wie Trivago-Gründer Rolf Schrömgens, Ex-Rennfahrer Harold Primat und Hansi Hansmann.

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