20.01.2020 13:11 |

Im Drautal

Brückensperre sorgt für Navi-Chaos

Die bevorstehende Sperre der Draubrücke in Feistritz könnte heuer im Sommer zu einem Chaos auf den Straßen im Drautal führen. Das befürchten zumindest Touristiker am Millstätter See. Denn für Urlauber, die aus dem Süden nach Döbriach anreisen und sich dabei aufs Navi verlassen, dürfte an der Baustelle Endstation sein.

„Unsere Gäste, die aus Richtung Villach über die Südautobahn zu uns kommen, werden üblicherweise vom Navi bei der Autobahnabfahrt Feistritz/Drau abgeleitet und über den Glanz und Döbriach an den Millstätter See gelotst“, erklärt eine Campingplatzbetreiberin. Ab 27. Jänner werde das aber nicht mehr möglich sein, weil die Reisenden die Drau nicht überqueren können. Die Brücke in Feistritz muss, wie berichtet, das ganze Jahr gesperrt bleiben. Sie wird nämlich generalsaniert.

An der Baustelle ist dann für die Urlauber Endstation. „Ortsunkundige werden dann wahrscheinlich versuchen, über die Bundesstraße und Spittal sowie Seeboden an den Millstätter See zu gelangen. Da könnte dann einiges los sein auf den Straßen“, befürchtet die Camping-Expertin.

Sie hofft, dass man rechtzeitig schon auf der Autobahn Hinweisschilder montiert, welche die Autofahrer auf die gesperrte Brücke aufmerksam machen. „Die Straße über den Glanz ist ohnehin nicht die ideale Route. Sie ist zwar der kürzeste Weg, doch die Straße ist teilweise steil und sehr kurvenreich.“

Elisa Aschbacher
Elisa Aschbacher
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