Theater des Kindes:

Ein alter Mythos wird zur Fantasyreise mit Musik

Oberösterreich
18.01.2020 14:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Henry Mason, in Linz verwurzelt, ist als Regisseur und Autor heiß begehrt. Er ist in großen Häusern unterwegs. Und dennoch steht nächste Woche die Uraufführung seines Stücks „Orpheus“ im Theater des Kindes in Linz an.

Kürzlich hatte das Musical „Guys and Dolls“ an der Grazer Oper Premiere, das Henry Mason inszenierte - wie berichtet. Seine Produktion „Der Hase mit den Bernsteinaugen“ bekam den Deutschen Musical-Preis. Nun etwas Neues im Theater des Kindes. „Ein angenehmes Heimspiel“, gesteht er der „Krone“. „Es macht Spaß, hier zu arbeiten!“

Auf der Suche
Er lässt in seinem Stück (Premiere 24. Jänner) die griechische Heldenfigur „Orpheus“ durch die Unterwelt irren. „Ich will ein Vexierbild zwischen Mythos und Moderne herstellen“, sagt Mason. Sein Orpheus hat eine E-Gitarre anstatt der Leier, will sich von den Eltern abnabeln und allein die Liebe suchen. Die Unterwelt bleibt dem Jenseits zugeordnet. Der Tod für ein junges Publikum? „Ein Tabuthema, dabei ist er etwas Normales“, so Mason. Zudem steht die Fantasyreise im Vordergrund. Auf der Bühne wird David Baldessari ein Solo haben. Andere Figuren werden stimmlich eingespielt.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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